Glaubenslexikon

Liturgie - Heilige Messe

Das Wort Messe leitet sich vom lat. „Ite, missa est“ ~ Geht, es ist Entlassung/Geht, ihr seid gesendet ab. Eine andere Bezeichnung ist Eucharistiefeier. Das Wort Eucharistie stammt aus dem Griechischen und bedeutet Danksagung. 


Die heutige Form der Hl. Messe wurde im zweiten Vatikanischen Konzil grundgelegt. Ziel war es, dem Gemeinschaftscharakter der Feier eine zentrale Bedeutung zu geben. Die Messe wird in der Muttersprache gefeiert. Der Priester steht der Gemeinde zugewandt. Christen sollen nicht länger Außenstehende bei Eucharistie sein sondern mitfeiern. 


Wortgottesdienst


Eröffnung
Gong / Einzug, in der Regel von Gesang begleitet / Kniebeuge / Altarkuss
Der Altarkuss ist Zeichen der Verehrung, Ehrfurcht und Liebe. Er rahmt den Gottesdienst ein.
Der Altar ist das Symbol Christi, der auf dem heiligen Tisch gegenwärtig wird. Der Altarkuss ist Begrüßung und Ehrung Christi. Der Priester tut dies stellvertretend für die gesamte Gemeinde.


Kreuzzeichen
Das Kreuzzeichen stellt bildhaft die Verbindung der Gläubigen untereinander und zu Gott her. Im Kreuzzeichen ist ein doppeltes Bekenntnis: Im Kreuz Christi allein gründet sich unser Heil. Die begleitenden Worte bekennen den Dreifaltigen Gott, den Ursprung und das Ziel des Heils. Zugleich ist das Kreuzzeichen eine Form der Tauferinnerung.


Begrüßung und Einführung
„Der Herr sei mit Euch!“ - Ist sowohl Wunsch als auch Zusage.
„Und mit deinem Geiste“ - Ist Gebet der Gemeinde für den Priester.


Bußakt
„Ich bekenne Gott dem Allmächtigen und euch Brüdern und Schwestern, dass ich Gutes unterlassen und Böses getan habe. Ich habe gesündigt in Gedanken Worten und Werken. Durch meine Schuld, durch meine Schule, durch meine große Schuld.
Darum bittet ich die Engel und Heiligen und Euch Brüder und Schwestern für mich zu beten bei Gott unserm Herrn.“

Im Schuldbekenntnis bekennen wir, was wir „Gutes unterlassen und Böses getan haben“. Nach einer kurzen Besinnungspause folgt die Vergebungsbitte.
Grundgedanke des Bußaktes an dieser Stelle ist die Frage, ob wir innerlich rein sind, bevor wir uns auf eine heilige Handlung einlassen. Wir bekennen das, was uns von Gott trennt.


Kyrie
z.B.:
„Herr Jesus Christus, du bist das lebendige Wort Gottes.“
„Herr erbarme dich“
oder „Kyrie eleison“

„Herr Jesus Christus, du bist das Licht auf unseren Wegen.“
„Christus erbarme dich“
oder „Christe eleison“

„Herr Jesus Christus, du hast Worte des ewigen Lebens“
„Herr erbarme dich“ oder „Kyrie eleison“

Der Kyrie Ruf stammt aus noch aus römischer Zeit. Er wurde dem heranziehenden Kaiser als Huldigung entgegen gerufen. Im Kyrie Rufen wir Jesus Christus an und Loben ihn, auch indem wir bitten.


Gloria
Das Gloria ist die Steigerung des Kyrie. Aus dem Himmel kommt die Botschaft auf die Erde: Gott ist Mensch geworden!
Das Gloria ist Hochfesten, Festen und besonderen Feiern vorbehalten, sowie für alle Sonntage mit Ausnahme der Advents- und Fastenzeit.


Tagesgebet
„Lasset uns beten“ (kurze Stille)
„… Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unsern Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.“
„Amen.“

Das Tagesgebet will die verschiedenen Bitten/Dank der Gläubigen „einsammeln. Es wird vom Priester öffentlich für die gesamte Gemeinde gesprochen. Mit dem Tagesgebet schließen die Eröffnungsriten.


Wortgottesdienst
Die Heilige Schrift ist Richtschnur des Glaubens. Sie vermittelt das unwandelbare Wort Gottes und lässt die Stimme des hl. Geistes vernehmen. In den Lesungen spricht Gott zu seinem Volk. Sie sind nicht nur historische zu verstehen, sondern sind eine Botschaft Gottes an den gegenwärtigen Menschen. Im Wort Gottes findet die Kirche Kraft und Halt. Daher war es ein besonderes Anliegen des zweiten Vatikanischen Konzils den Tisch des Wortes reicher zu decken.


1. Lesung
„Lesung aus dem Buch Jesaja“ …
„Wort des lebendigen Gottes“ („Soweit die Worte des Lesung“)
„Dank sei Gott.“

Antwortgesang (Psalm)
Die Aufgabe des Antwortpsalmes ist es das gehörte ausklingen zu lassen und Raum für Meditation zu schaffen. Er darf durch einen dazu geeigneten Gesang ersetzt werden.


2. Lesung

Halleluja (Ruf vor dem Evangelium / Akklamation)
Der Ruf stammt aus dem hebräischen und bedeutet „Lobet Gott“. Es gilt dem Erhöhten Herrn und hat deshalb als österlicher Huldigungsruf einen besonderen Platz in der Osterzeit.
Die stehende Haltung ist Ausdruck der Ehrfurcht und Bereitschaft für den im Evangelium auf uns zu kommenden Herrn.


Evangelium
„Der Herr sei mit Euch.“
„Und mit deinem Geiste“
„Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus“
„Ehre sei dir o Herr“

„Evangelium unseres Herrn Jesus Christus“
„Lob sei dir Christus“

Das Evangelium ist der Höhepunkt des Wortgottesdienstes. Es darf nur von Priester oder Diakon vorgetragen werden. Es ist von verschiedenen Riten umgeben wie z.B. Die Prozession des Buches mit Weihrauch und Leuchtern zum Ambo. Der Priester bezeichnet das Buch und sich selbst mit einem Kreuz.
Das dreifache kleine Kreuzzeichen der Gemeinde ist eine Segensbitte: Für das Wort Gottes mit offener Stirn einzutreten, es mit dem Mund zu bekennen, und im Herzen zu tragen.
Das stehen ist ein Bekenntnis ohne Worte.

Predigt (Auslegung des Wortes Gottes)
Die Predigt gehört zu den ältesten Teilen des Wortgottesdienstes. Ursprünglich war sie dem Bischof vorbehalten. Das zweite Vatikanische Konzil legte fest, dass sie ein Teil der Liturgie ist und besonders an Sonn- und Feiertagen nicht ausfallen darf. Der Prediger muss dabei das Wort in das Verständnis der Menschen „übersetzten“ und die Bedeutsamkeit für die Gegenwärtige Zeit aufzeigen.


Credo (Glaubenskekenntnis)
„Bekennen wir im Credo unseren Glauben“
„Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen. Den Schöpfer des Himmels und der Erde…Amen“

Das Glaubensbekenntnis ist die Antwort der Gemeinde auf das zuvor gehörte Wort Gottes. Es ist ein entfaltetes Amen zum Wortgottesdienst. Es ist Erinnerung an Taufe und Aufruf zur Tauferneuerung, Begegnung mit den Glaubensinhalten und Erneuerung der Glaubensentscheidung und Lobpreis des Heilsschaffenden Gottes.


Fürbitten (Gebet des Volkes vom Lektor stellvertretend vorgetragen)
z.B. „Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Deshalb bitten wir:“
„Gib Jungen Menschen den Mut deinem Ruf zu folgen. Gott unser Vater“
„wir bitten dich erhöre uns.“

Die Fürbitten sind der Abschluss des Wortgottesdienstes. Es geht dabei nicht um ein abwälzen unserer Probleme auf Gott. Wir tragen unsere Bitten vor Gott, um selbst etwas tun zu können. Auch soll nicht der Himmel belehrt werden, wie er uns zu helfen hat.


Eucharistie


Gabenbereitung / Kollekte
Früher war dies eine einzige Handlung. Die Leute spendeten Naturalien aus dem der Priester Brot und Wein heraussuchte und wandelte. Die Kollekte ist also kein später Eintritt, sondern die Einladung etwas von mir zu geben, damit ich verwandelt werden kann. Das Geld spiegelt dies leider kaum wieder.
In manchen Gemeinden werden die Hostien im Eingang von den Besuchern in die Hostienschale gelegt. Dies ist zumindest ein Versuch die ursprüngliche Bedeutung wieder zu beleben.

Zurüstung des Altars
Der Altar ist Mittelpunkt des eucharistischen Geschehens. Die Zurüstung beginnt mit dem Korporale (quadratisches Leinentuch für Kelch und Hostie), das Purifikatorium (Tuch zum späteren reinigen des Kelches), Messbuch und Kelch werden zum Altar gebracht.


Gebet zur Gabenbereitung
„Betet Schwestern und Brüder, dass mein und euer Opfer Gott, dem allmächtigen Vater, gefalle.“
„Der Herr nehme an das Opfer aus deinen Händen, zum Lob und Ruhme seines Namens, zum Segen für uns und seine ganze heilige Kirche.“
“…Darum bitten wir durch Christus unseren Herrn.“
„Amen“

Priester hebt die Gaben in die Höhe. Beide Bereitungsgebete beginnen mit einem Lobpreis des Schöpfers. Ohne Nahrung muss der Mensch sterben. So liegt im Geschenk des Brotes ein Hinweis auf Gott als Schöpfer. Dasselbe gilt für den Wein, der im alten Israel Grundnahrungsmittel war. Zudem ist Brot und Wein Zeichen für die Gemeinschaft und durch die enthaltene Fleiß und Mühsal auch Symbol für den Menschen selbst. Die Beimischung von Wasser geht wohl zunächst darauf zurück, dass es früher (auch zurzeit Christi) üblich war, Wein nicht unvermischt zu trinken. Darüber hinaus gibt es eine mehrfache Symbolik: Wasser und Wein stellen die göttliche und die menschliche Natur Jesu dar. Nach seiner Kreuzigung stellt ein Soldat mittels eines Lanzenstiches Jesu Tod fest und es fließen Blut und Wasser die aus der Seite Jesu. Zuletzt symbolisiert das Wasser, das einem dem Wein beigefügt nicht wieder entfernt werden kann die enge, unlösbare Verbindung des Menschen mit Christus.


Händewaschung
Das Händewaschen des Priesters hatte ursprünglich ganz praktischen Hintergrund, da unter den Naturalien auch mal Kartoffeln oder ähnliches sein konnte. Heute wird es als Reinigung vor heiliger Handlung gedeutet.


Gabengebet
„Betet Schwestern uns Brüder, dass mein und euer Opfer Gott, dem allmächtigen Vater, gefalle.“
„Der Herr nehme an das Opfer aus deinen Händen, zum Lob und Ruhme seines Namens, zum Segen für uns und seine ganze heilige Kirche.“
“…Darum bitten wir durch Christus unseren Herrn.“
„Amen“


Hochgebet
„Der Herr sei mit Euch.“
„Und mit deinem Geiste.“
„Erhebet die Herzen!“
„Wir haben sie beim Herrn.“
„Lasset uns danken dem Herrn unserm Gott.“
„Das ist würdig und recht.“
„In Wahrheit ist es würdig und recht…“
„Darum preisen wir dich mit allen Engeln und Heiligen und singen vereint mit ihnen das Lob deiner Herrlichkeit:“

Der Priester spricht das Hochgebet stellvertretend für die Gemeinde. Seinem Inhalt nach ist es das umfassende Dankgebet für alle göttlichen Heilstaten. Im Hochgebet erreicht die Feier ihre Mitte und ihren Höhepunkt.


Sanctus
„Heilig, heilig, heilig
Gott, Herr aller Mächte und Gewalten.
Erfüllt sind Himmel und Erde
von deiner Herrlichkeit.
Hosanna in der Höhe.
Hochgelobt sei,
der da kommt im Namen des Herrn.
Hosanna in der Höhe.“

Es ist ein Hochgesang der göttlichen Herrlichkeit. Der Ruf besteht aus zwei Textteilen. Der 1. Teil knüpft an die Berufung des Propheten Jesaja an, der in einer Vision den thronenden Herrn umringt von Serafim sieh, die den Herrn preisen.
Der 2. Teil erinnert an die Huldigung der Volksscharen beim Einzug Jesu in Jerusalem.


Bitte um Geist / Wandlungsepiklese
„Sende deinen Geist auf diese Gaben herab und heilige sie...“ (Zweites Hochgebet)
Anrufung Gottes, besonders des hl. Geistes über einer Person/Sache, die dadurch geheiligt wird. In der Wandlungsepiklese wird Gott angerufen, insbesondere der Heilge Geist, um eine Sache besonders zu heiligen. Priester wandelt die Gaben aber nicht selbst. Er schafft nur die Voraussetzung für die göttliche Allmacht.


Einsetzungsworte
„Denn am Abend, an dem er ausgeliefert wurde und sich aus freiem Willen dem Leiden unterwarf, nahm er das Brot…“
Die Einsetzungsworte sind engstens mit Ursprung der Eucharistie verbunden, evtl. sogar älter als neutestamentliche Texte.


Akklamation / Gedenken der Heilstaten Gottes und Bitten
„Geheimnis der Glaubens:“
„Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit.“

Früher waren Texte von Sanctus bis Vaterunser dem Priester vorbehalten. Die Neuordnung sieht nach Einsetzungsworten die Akklamation der Gemeinde vor. Die Gemeinde bekennt sich zum Paschamysterium. Dies macht deutlich, dass die Feier des Christusgeheimnisses Sache des ganzen Gemeinde ist.


Anamnese / Gedächtnis
„Denn am Abend,... Tut dies zu meinem Gedächtnis“

Darbringungsgebet
„Darum gütiger Vater, feiern wird das Gedächtnis des Todes und der Auferstehung deines Sohnes und bringen dir so das Brot des Lebens und den Kelch des Heiles dar...“

Kommunionepiklese
„Wir bitten dich: Schenke uns Anteil an Christi Leib und Blut und lass uns eins werden durch den Heiligen Geist.“


Abschließender Lobpreis (Schlussdoxologie)
“Durch ihn und mit ihm und in Ihm ist dir Gott, allmächtiger Vater, in der Einheit des Heiligen Geistes alle Herrlichkeit und Ehre jetzt und in Ewigkeit.“
„Amen!“

Alle Hochgebete haben einen trinitarischen Schuss.
Das Amen der Gemeinde ist wie eine Unterschrift unter das Gebet des Priesters. Am Ende des Hochgebetes bezieht es sich nicht nur auf das direkt vorangegangene Gebet, sondern auf das gesamte Hochgebet und das darin gegenwärtige Opfer Christi.
Früher wurde das Hochgebet vom Priester still mit dem Rücken zum Volk gebetet. Um den Moment der Wandlung erkenntlich zu machen, wurden Hostie und Kelch hochgehoben und dabei geschellt. Diese Tradition ist bis heute erhalten.


Vaterunser
„Wir heißen Kinder Gottes und wir sind es. Darum beten wir voll vertrauen:“
„Vater unser im Himmel…“

Embolismus (Einschub)
“Erlöse uns Herr, allmächtiger Vater, von allem Bösen und gib Frieden in unseren Tagen...“
Dieser Einschub in das Vaterunser wird seit über 1600 Jahren gesprochen.


Doxologie
“Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.“
Die Doxologie ist im Wort Jesu nicht überliefert. Sie ist jedoch so alt, dass sie in einigen Handschriften schon sehr früh hinzugefügt wurde.


Friedensgruß
„Der Herr hat zu seinen Aposteln gesagt: Frieden hinterlasse ich euch…“
„… der Friede des Herrn sei alle Zeit mit Euch.“
„Und mit deinem Geiste.“

Der Friedensgruß ist die unmittelbare Vorbereitung auf den Kommunionempfang, denn die Versöhnung mit Bruder und Schwester muss dem Gottesdienst vorangehen. Dabei ist „Frieden“ im Sinne Christi mehr als Abwesenheit von Streit. Es meint das umfassende Wohlbefinden geistlicher und leiblicher Art, sowie die vollkommene Harmonie zwischen Mensch und Mensch und Mensch und Gott.


Brotbrechung und Agnus Dei
„Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt: erbarme dich unser.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt: erbarme dich unser.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt: gib uns deinen Frieden.“

Früher mussten große Brotscheiben gebrochen werden um sie zu verteilen. Im 12. Jahrhundert kamen die kleinen Hostien auf.
Die Kirche legt Wert darauf, dass die Gläubigen nach Möglichkeit nur solche Hostien empfangen, die in der jeweiligen Messe konsekriert wurden. Die Aufbewahrung im Tabernakel hatte ursprünglich nur den Sinn jederzeit Schwerkranken die Wegzehrung zu spenden.
Gebet vor Kommunion und Einladung zu Kommunion
„Seht, das Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünde der Welt“
„Herr ich bin nicht würdig, dass du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort so wird meine Seele gesund.“


Kommunionempfang
„Der Leib Christie“
„Amen“

Die Ursprüngliche Form des Kommunionempfangs ist die Handkommunion. Die steigende Ehrfurcht führte dazu, dass man sich die Hostie auf die Zunge legen ließ. Es ist verboten daraus eine Streitfrage zu machen, da beide Formen gleichberechtigt sind. Die Kelchkommunion war zunächst ein allgemeiner Brauch. Ihr verschwinden dürfte ebenfalls mit der Ängstlichkeit und Ehrfurcht mit den konsekrierten Gaben zusammenhängen – es könnte etwas verschüttet werden. Ein anderer Grund ist, dass die mittelalterliche Theologie erkannte, dass im verwandelten Brot Christus ganz gegenwärtig ist – auch mit seinem Blut.


Reinigung der Gefäße


Schlussgebet
„Lasset uns beten. Barmherziger Gott… Darum bitten wir durch Christus unseren Herrn.“
„Amen“

Abschlussteil
Der Abschluss ist nicht ein bloßer Schlusspunkt, sondern zugleich eine Öffnung in den Alltag hinein.


Vermeldungen


Segen
“Der Herr sei mit euch“
„Und mit deinem Geiste“

„Es segne euch der allmächtige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.“
„Amen“

Entlassung
„Gehet hin in Frieden“
„Dank sei Gott dem Herrn.“

Von dem lateinischen Entlassungsruf stammt die Bezeichnung Messe:
Ite missa est – geht es ist Entlassung
oder, als Anklang an das Wort „missio“ verstanden: Geht, eure Sendung beginnt

Altarkuss
Kniebeuge/Verbeugung
Auszug


Liturgische Gewandung
Der Mensch wird in Dienst genommen von Gott. Die liturgischen Gewänder des Priesters Definieren seine Rolle sowohl für ihn selbst als auch für die Gemeindemitglieder.


Weihrauch
Der Brauch des Weihrauchs entstammt dem Kaiserkult. Er war ein Ehrenrecht und somit ein Zeichen höchster Autorität. In der konstantinischen Ära fand er Eingang in den Gottesdienst. Er wurde nun verstanden als Symbol des Gebetes und der sich verzehrenden Nächsten- und Gottesliebe.